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27.09.2017 10:10

Roy Kühne wiedergewählt - Er bleibt der einzige Physiotherapeut im Deutschen Bundestag

Der niedersächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne ist am 24. September 2017 erneut in den Deutschen Bundestag gewählt. Kühne ging mit 39,8 Prozent Erststimmen als Sieger im Wahlkreis 52 (Goslar – Northeim – Osterode) hervor.

Der kaufmännische Angestellte Marcus Seidel (Jg. 1970) von der SPD hatte fünf Prozent weniger Stimmen und unterlag mit 34,8 Prozent der Erststimmen. Physiotherapeut Dr. Kühne (Jg. 1967) löst den Tierarzt Dr. Wilhelm Priesmeier (Jg. 1954) ab, der seit 2002 den Wahlkreis für die SPD gewann und nun nicht wieder kandidierte. Bei den Zweitstimmen im Wahlkreis kamen SPD und CDU auf gleiche Stimmenanteile: 32,1 Prozent. Dabei verzeichnete die CDU einen Vorsprung von 88 Stimmen. Das Gesamtergebnis in Goslar – Northeim – Osterode ist für Kühne ein persönlicher Erfolg, der am 27. September 2017 sein 50. Lebensjahr vollendet.

Erfolge verbuchen bei der Wahl konnten auch Dr. iur. Edgar Franke (SPD) aus Hessen, der bisherige Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit ist, und sein Stellvertreter aus Nordrhein-Westfalen, der Arzt Rudolf Henke (CDU). Von den Berichterstattern zum Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) wurden ebenfalls wiedergewählt Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90/Die Grünen) aus Nordrhein-Westfalen und Martina Stamm-Fibich (SPD) aus Bayern.

Dr. Kühne ist seit 2013 Mitglied des Bundestages (MdB) und bleibt der einzige Bundestagsabgeordnete mit der Berufsbezeichnung Dipl.-Sporttherapeut / Physiotherapeut. Dabei gab es dreizehn weitere Wahlbewerber aus dem Bereich der Heilmittelerbringer: eine Logopädin, fünf Ergotherapeuten und acht physiotherapreutische Berufsträger, darunter eine Kindertherapeutin (HpG) / Masseurin, eine Masseurin und medizinische Bademeisterin sowie ein freiberuflicher Masseur.

Insgesamt hatten sich 4828 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl gestellt. Davon wurden 709 Abgeordnete in den Bundestag gewählt. Er wird sich im Laufe des Oktober 2017 konstituieren. Dann beginnt die auf vier Jahre angelegte 19. Legislaturperiode, und die neuen Ausschüsse bilden sich.

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