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01.05.2014 14:23

Zuwanderung aus den EU-Mitgliedstaaten nach Deutschland und Anerkennung von Berufsabschlüssen

Die Zuwanderung aus anderen EU-Mitgliedstaaten nach Deutschland zum Zweck der Erwerbstätigkeit hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen und erfordert ein Berufsqualifikationsanerkenungsverfahren.
Die mit großem Abstand meisten Anerkennungsverfahren mit Ausbildungsstaat in der EU betrafen medizinische Gesundheitsberufe. Aus dieser Berufsgruppe stammten allein 4.605 der 5.538 Anträge. Die meisten der Anträge (A) in den medizinischen Gesundheitsberufen bezogen sich auf Abschlüsse, die in Rumänien erworben wurden (1.029 A), es folgen Abschlüsse, die in Österreich (795 A), Ungarn (570 A), Polen (423 A), Griechenland (378 A), Spanien (240 A), Bulgarien (237 A), der Tschechischen Republik (171 A), den Niederlanden (147 A) und der Slowakei (135 A) erworben wurden.

Der Anteil der als vollständig gleichwertig beschiedenen Anträge innerhalb der EU-Mitgliedstaaten betrug 87,6 Prozent.

Quelle: Fachzeitschrift Physikalische Therapie, Nr. 5 Mai 2014

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