Sie befinden sich hier

27.06.2019 13:53

Pressemitteilung: GKV-Finanzentwicklung im 1. Quartal 2019

Die gesetzlichen Krankenkassen haben bei einem Ausgabenvolumen von über 62 Milliarden Euro im 1. Quartal 2019 ein leichtes Defizit von rund 102 Millionen Euro erzielt. Die gleichzeitig vorgelegten endgültigen Jahresergebnisse 2018 ergaben einen Überschuss von 2,09 Milliarden Euro – das sind rund 100 Millionen Euro mehr als in den vorläufigen Werten ausgewiesen.

Damit liegen die Finanzreserven der Krankenkassen nach der hohen Überschussentwicklungen in den letzten drei Jahren Ende März 2019 weiterhin bei rund 21 Milliarden Euro. Im Durchschnitt entspricht dies mehr als einer Monatsausgabe und damit mehr als dem Vierfachen der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve.

Die Ausgaben für Heilmittel sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum über alle Kassenarten um 13 % gestiegen, bei den Ersatzkassen sogar um 14,8 %.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „Die Zahlen zeigen: Trotz des leichten Defizits verfügen die Krankenkassen immer noch über ausreichend Rücklagen. Einige – aber bei weitem noch nicht alle – Kassen haben ihre Zusatzbeiträge am Jahresanfang endlich gesenkt. Jetzt sollten die anderen Kassen ihre Spielräume auch konsequent nutzen: Entweder für bessere Leistungen oder für finanzielle Entlastungen ihrer Versicherten.“

Komplette Pressemitteilung

Kontextspalte