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16.01.2015 10:33

Prüfverfahren erst nach Abzug aller Praxisbesonderheiten

Sämtliche Heilmittelverordnungen, die bundesweit als Praxisbesonderheiten anerkannt sind, müssen vor Einleitung eines Prüfverfahrens von den Verordnungskosten des Arztes abgezogen werden. Hierauf haben sich der GKV-Spitzenverband und die KBV unter Vermittlung des Bundesschiedsamts geeinigt. Die KBV bewertet dies sehr positiv: "Für Vertragsärzte, die von einer Wirtschaftlichkeitsprüfung im Heilmittelbereich betroffen sein könnten, bedeutet die Einigung eine deutliche Entlastung. Denn für diese Verordnungen sind nun keine Anfragen der Prüfungsstelle erforderlich." Die Rahmenvereinbarung für Heilmittel kann auf der Homepage der KBV heruntergeladen werden:

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