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21.02.2019 16:33

VPT beim 2. Bildungsaustausch in Hildesheim

Die Berufsgesetze der therapeutischen Gesundheitsberufe werden überarbeitet insbesondere wird darüber entschieden, ob die primärqualifizierenden Studiengänge für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie in ein Regelangebot überführt werden und ob es eine Akademisierung für alle Therapeutinnen und Therapeuten geben wird.

Zu diesem Zweck hatten der 1. Vorsitzende des Hochschulverbundes Gesundheitsfachberufe e.V. Prof. Dr. Bernhard Borgetto und der Vorstand des HVG zum 2. Bildungsaustausch nach Hildesheim an die HAWK eingeladen, um sich zum Stand der Reform der Berufsgesetze auszutauschende die weiteren strategischen Schritte abzustimmen. Hier ein kurzer Bericht:

Vertreter der Berufs–und Schulverbände diskutierten verschiedene Schwerpunktthemen, wie die Folgen der neuen Ausbildungsvergütung, die Abschaffung des Schulgeldes, den Fachkräftemangel und die zukünftige Stellung der Berufsfachschulen.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Forderung einer vollständig hochschulischen Ausbildung, die Lösung des bevorstehenden Versorgungsengpasses und die Sicherstellung von beruflichen Perspektiven gekoppelt an eine deutlich bessere Bezahlung. Der Bildungsaustausch ist für das gemeinsame Auftreten der berufsständigen Vertretungen aller Heilmittelbereiche in Richtung Politik ein wichtiger Wegweiser.

Der VPT arbeitet in verschiedenen Arbeitsgruppen an der Modernisierung der Novellierung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (APrV) PT/ MPhG und steht mit den Mitgliedsverbänden des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) im ständigen Austausch.

In diesem Zusammenhang stellt die Neuausrichtung des Berufes des Masseures und des Bademeisters einen Arbeitsschwerpunkt für den VPT war. Insbesondere vor dem Hintergrund der Akademisierungsbestrebungen in der Physiotherapie stellt dies die logische Konsequenz dar, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die BFS zu stützen.

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