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AKTUELLE FORTBILDUNGEN

Kurstermin: 22.05.2020 -

Manuelle Therapie (IAOM)
Referent: Lehrteam IAOM
Kursgebühr: VPT-M/NM: € 3.410,00/3.410,00

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Kurstermin: 07.08.2020

Therapie VPT Baden-Württemberg
Referent: Oliver Oswald
Kursgebühr: VPT-M/NM: € 2.840,00/3.320,00

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Datenschutz

Datenschutzbeauftragter

Harald Armbruster Dipl.-Ing.

Inhalt

SHV | Ungeduld in den Heilmittelpraxen gewaltig – Rettungsschirm mit Ausfallzahlungen für die Heilmittelpraxen ist überfällig.

Unerwartet schnell und großzügig hat die Bundesregierung, haben die Landesregierungen Geld zur Verfügung gestellt, um die aktuelle Belastung in der stationären Versorgung und bei den Ärzten aufzufangen. Auch für die gewerbliche Wirtschaft wurde in der letzten Woche ein Rettungsschirm gespannt. Aber nur für die kleineren Heilmittelpraxen gibt es bisher Einmal-Zuschüsse von Euro 9.000 beziehungsweise Euro 15.000. Dass dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist und unsere Heilmittelpraxen nicht retten kann, weiß die Politik, wissen die Krankenkassen.

Deshalb sind die nächsten Tage entscheidend. Wer im Interesse der Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) die ambulante Versorgung in den Heilmittelpraxen retten will, muss jetzt die notwendigen Gelder freigeben. Da kann es nicht um Darlehen gehen, die die Heilmittelpraxen in ihrer historisch schlechten Einkommenslage gar nicht zurückzahlen können: es muss Ausfallzahlungen geben, also verlorene Zuschüsse, weil die Heilmittelpraxen als systemrelevant eingestuft sind und deshalb ebenso wie die Ärzte weiter öffnen (müssen). Tatsache ist aber: 60 bis 80 Prozent und mehr der Patienten sind zurzeit so verunsichert, dass sie gebuchte Behandlungstermine absagen. Dass die Ärzte zunehmend zurückhaltend verordnen, weil sie angebliche Gefahren für die Patienten in den Heilmittelpraxen vermeiden wollen, tut ein Übriges.

Leere Praxen bedeutet aber leere Kassen bei den Praxen und damit deutliche Ausgabensenkungen bei den Krankenkassen. So entsteht bei den Kassen ein Polster, das nun zielorientiert eingesetzt werden kann, zur Rettung der Heilmittelpraxen, und zwar schnell.

Die Gesundheitspolitik muss deshalb in der kommenden Woche handeln. Gemeinsam mit den Krankenkassen muss das BMG Ausgleichszahlungen in angemessener Höhe bestimmen: die Zahlungen der Kassen müssen gemeinsam mit dem Kurzarbeitergeld die wirtschaftliche Existenz der Heilmittelpraxen garantieren. Unsere Praxen wollen in der ganz großen Überzahl auch jetzt, auch in der Krise therapieren, denn der Behandlungsbedarf der Patienten lässt sich nicht auf Knopfdruck an- und abschalten. Auch dieser Einsatz muss anerkannt, muss honoriert werden.

Seit Freitag letzter Woche ist das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ermächtigt, per Rechtsverordnung zu handeln, wenn dies im Rahmen der Coronakrise notwendig ist. Die Heilmittelpraxen und ihre Verbände haben die Forderung, aber auch das Vertrauen, dass das BMG seine neuen Kompetenzen überzeugend nutzt und den Rettungsschirm nun auch über die Heilmittelpraxen spannt. Es ist fünf Minuten vor Zwölf.

Massagepraxen werden NICHT geschlossen

Es erreichten uns unzählige Anrufe zum Thema „Schließung Massagepraxis“.

Wir möchten klarstellen:  Massagepraxen werden NICHT geschlossen, alle Patienten mit Heilmittelverordnung dürfen weiterhin behandelt werden!

Lesen Sie bitte hierzu auch die Rede von Ministerpräsident Winfried Kretschmann vom 22.03.2020 in der es heißt:

„…Polizei und Ordnungsdienste werden verstärkt unterwegs sein und bei Bedarf hart durchgreifen, kündigte Kretschmann an. Wie im Südwesten müssen nun auch bundesweit Gastronomiebetriebe und Dienstleistungsbetriebe wie Friseure, Massagestudios oder Tatoostudios geschlossen bleiben….“

Video | Aktuelle Informationen vom VPT-Justiziar Benjamin Alt zum Coronavirus

Unser Justiziar Benjamin Alt berichtet auf seinem YouTube-Channel über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus. Die aktuellen Videos finden Sie hier:

Bundeskanzlerin Angela Merkel äußert sich zur Corona-Krise (16.03.2020 abends): bit.ly/395aPZn

Aktueller Stand in Sachen Corona für Praxen (16.03.2020): bit.ly/3b9py6D

Coronavirus in der Praxis (21.02.2020): bit.ly/3a2NHvQ     

Hans Ortmann als Bundesvorsitzender und Praxisinhaber

Liebe Mitglieder,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute spreche ich nicht nur als Bundesvorsitzender des VPT, sondern auch als betroffener Praxisinhaber zu Ihnen. Seit Tagen stehen die Telefone in unseren Geschäftsstellen nicht mehr still. Die Folgen des Corana-Virus sind auch bei uns Physiotherapeuten angekommen. Fast jede Praxis hat mit Absagen von Patienten und finanziellen Einbußen zu tun. Zwar hat die Politik Hilfen versprochen, wie diese jedoch im Einzelnen aussehen werden, ist zur Stunde noch unklar. Viele von Ihnen wollen zu Recht wissen, wie es jetzt weiter geht und wie man an entsprechende Hilfen kommen kann.

Umso wichtiger ist es, schnelle, konkrete Zusagen auf verlässliche und unbürokratische Hilfen für die Physiotherapiepraxen von der Politik zu erhalten. Hierfür werden wir uns mit allem Nachdruck und allem politischen Gewicht einsetzen. Andernfalls wird das passieren, was die Politik mit dem TSVG eigentlich verhindern wollte - der Therapeutenmangel wird zunehmen, weil viele Praxen ums Überleben kämpfen oder sogar ihre Praxen schließen mussten. Dieses Szenario muss in jedem Fall verhindert werden. Das deutsche Gesundheitssystem braucht jeden Physiotherapeuten und jeden Masseur und med. Bademeister! Wir gehören zum Kreis der Berufe der kritischen Infrastrukturen und haben deshalb das Anrecht auf Betreuung unserer Kinder in Kindertageseinrichtungen und Schulen, auch wenn diese allgemein/offiziell geschlossen sind. Ebenso sollen unsere Praxen die Patientenversorgung weiterhin sicherstellen.

Wir als VPT sind eine starke Gemeinschaft, die gerade in Krisenzeiten fest zusammensteht. Unsere Mitglieder werden über die Geschäftsstellen und aus unserem Justiziariat täglich mit den neuesten Informationen versorgt. Zugleich setzten wir uns „hinter den Kulissen“ für eine schnelle und konkrete Hilfe betroffener Mitgliedspraxen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein.

Zum Schluss möchte ich Sie aber auch ermuntern nicht das Vertrauen zu verlieren. Wir Physiotherapeuten sind es gewohnt, unsere Patienten wieder aufzurichten, ihnen Mut zu machen und Vertrauen in die Zukunft zu geben. Dasselbe wünsche ich uns allen. Mut und Vertrauen für die Zukunft. Bleiben Sie gesund. Wir vom VPT werden Sie mit aller Kraft auf diesem Weg begleiten.

Ihr Hans Ortmann

Dokumentation von Ausfällen

Leider ist die aktuelle Situation noch immer etwas unübersichtlich. Derzeit gibt es keine einheitlichen Aussagen über finanzielle Unterstützung der Praxen, bzw. ob diese geöffnet bleiben sollen, oder nicht. Umso wichtiger ist es, dass Sie bereits jetzt dokumentieren, welche Ausfälle Sie durch COVID-19 (Coronavirus) haben.

Der VPT stellt ihnen daher eine Liste zur Verfügung, in welcher jeder Therapeut seine, auf Grund des Virus anfallenden Ausfälle festhalten kann. Diese Listen können dann später als Grundlage für etwaige Ersatzansprüche genutzt werde.

Vorlagen:

Word

Excel

PDF

Bundesregierung sagt wirtschaftliche Hilfe zu

Die Coronakrise verunsichert das Land. Die medizinischen Vorbereitungen zum Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen sind auf gutem Weg. Die Schließung der Schulen und Kitas zeigt aber überdeutlich wie stark die Einschnitte für alle Bürger unseres Landes sind. Wirtschaftliche Auswirkungen all dieser Maßnahmen sind bisher nur in Ansätzen erkennbar, werden aber zunehmend als existenzgefährdend empfunden, auch in unseren Heilmittelpraxen. Die Patienten sind verunsichert, befürchten Ansteckungen und sagen Behandlungstermine ab. Mitarbeiter fallen aus, weil sie ihre Kinder betreuen müssen usw. usw. Hier baut sich eine bisher nie gekannte Kette von Einschränkungen für unsere Praxen auf.

Wie unseren Praxen bei dieser Bewährungsprobe am besten geholfen werden kann, weiß heute noch keiner. Entscheidungen zu Kurzarbeit helfen eher im gewerblichen Bereich. Steuerliche Erleichterungen, Liquiditätshilfen, Verzicht auf bürokratischen Aufwand greifen schneller und besser, müssen aber durch andere Maßnahmen flankiert werden, wenn in unseren Praxen die Umsätze fühlbar wegbrechen.

Der SHV und seine Mitgliedsverbände stehen deshalb im permanenten Austausch miteinander und – ungleich wichtiger noch – mit der Politik und den Krankenkassen. Dort hat man verstanden, dass die Therapiestrukturen gerade auch in dieser Krise geschützt werden müssen. Nicht ein Glied in der Therapiekette, nicht eine einzige Praxis darf wegbrechen, die Versorgung muss für alle Patienten uneingeschränkt weitergehen. Das ist das gemeinsame Ziel der Berufsverbände und aller Gesprächspartner in Bund und Land.

Sehr geehrte Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer,

aufgrund der Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 16. März 2020 dürfen wir aktuell keine Fortbildungsveranstaltungen durchführen.

Wir haben deshalb alle Fortbildungen der nächsten Wochen bis einschließlich 19.04.2020 verschoben.

Alle gebuchten Teilnehmer sind gestern sowohl per E-Mail und per Post angeschrieben worden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr Team vom VPT Baden-Württemberg

Änderung der Telefonsprechzeiten

Ab dem 01.09.2019 sind wir telefonisch für Sie von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

TheraPro und MEDIZIN

Das Messewochenende TheraPro und MEDIZIN mit dem Süddeutschen Verbände-Symposium und dem physiokongress waren dieses Jahr ein voller Erfolg. Rund 13.000 Besucher strömten an den 3 Tagen (07.02.2020 bis 09.02.2020) Richtung Messegelände.

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Weitere wichtige Informationen zur IKK classic

Zunächst erst Mal ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Mitglieder und Praxen, die uns so tatkräftig und schnell mit Ihren vielen Absetzungsfällen unterstützt haben. Dadurch konnte von unserer Seite ein breites Spektrum an „Fällen“ zur Diskussion geboten werden. Durch Ihre Basisarbeit konnten wir beim Termin mit der IKK classic mit handfesten Beweisen sehr viele Absetzungen direkt darlegen. Die IKK classic war von den vielen aufgeschlüsselten Absetzungsgründen und stichhaltigen Argumenten sichtlich beeindruckt.

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